Holzarten - "Erle"

Die Erle stellt an die Bodenfeuchtigkeit hohe Ansprüche. Dauerhaft trockne Standorte werden von ihr nicht besiedelt. Sie ist häufig an Flüssen, Seen, Bächen, Mooren und allg. nassen Standorten anzutreffen. Der Nährstoffgehalt spielt für die Erle kaum eine Rolle. Es werden ebenso nährstoffarme als auch nährstoffreiche Böden besiedelt.

Die Schwarzerle ist gut geeignet als Pionierbaumart und wegen ihrer Frosthörte auch als Vorwaldbaumart. Das Holz der Schwarzerle ist rötlich gefärbt (daher auch der Name Roterle), mit dunklen Zonen durchzogen. Es ist weich, fest, mäßig schwindend und ist wenig haltbar. Im Wasser verbaut ist es fast unbegrenzt haltbar (fast ganz Venedig ist auf Erlenpfählen errichtet). Das Holz wird auch für Möbel (Einbauküchen), Bürsten, Bilderrahmen und Bleistiften verwendet.

Die Schwarz- oder auch Roterle genannt ist überall dort anzutreffen, wo es ganzjährig feucht ist. An Bach- und Flussläufen, Teichen und Seen oder in den sehr selten gewordenen Bruch- und Auwäldern. Besonders an Flüssen, die in regenreichen Monaten oder zur Schneeschmelze regelmäßig überfluten, übernehmen Erlen eine wichtige Funktion. Schwarzerlen saugen wie ein Schwamm Wasser auf und verringern somit einen Oberflächenabfluss des Niederschlagwassers. Mit dieser Eigenschaft leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz. Mit ihren über vier Meter langen Wurzeln stabilisieren sie darüber hinaus die Uferböschungen, verringern somit Bodenabtrag (Erosionen) und ermöglichen die Ansiedlung weiterer Pflanzen.

Seit 1994 wird in Deutschland ein neuartiges "Erlensterben" beobachtet. Verursacht wird die sogenannte Wurzelhalsfäule durch eine neue Pilzart der Gattung Phytophthora, die ausschließlich Erlen befällt.

Das Holz der Erle ist gut als Brennholz geeignet.

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